Ich möchte Euch hier einen kleinen
Einblick in den Entstehungsprozess
meiner Geschichten geben.
Ich möchte Euch hier einen kleinen
Einblick in den Entstehungsprozess
meiner Geschichten geben
Ich arbeite direkt am Rechner und schreibe zweimal wöchentlich an denselben Tagen und während derselben Zeitspanne: etwa zwei, zweieinhalb Stunden lang. Das erlaubt mir, mein Schreiben mit meinen anderen Aufgaben und meinem Alltag zu vereinbaren. Während dieser Zeitspanne lasse ich kaum Ablenkung zu.
Wenn ich mein Tagessoll von mindestens 1500 Wörtern erreicht habe und mir noch Zeit zur Verfügung steht, dann skizziere ich den möglichen weiteren Verlauf handschriftlich in meinem Notizbuch oder lese Teile der entstehenden Geschichte. Ist allerdings die Zeit vorbei, so höre ich auf – wenn nötig mitten in der Szene oder sogar im Satz. Das macht es mir leichter, später daran weiterzuarbeiten und den Erzählfaden wieder aufzunehmen.
Dies macht es mir auch möglich, meiner Tochter und meinem Sohn den jeweils nächsten Abschnitt zum Probelesen vorzulegen, sozusagen noch backwarm, damit sie mich auf Kurs halten können. Sollte ich abschweifen, Szenen zu sehr raffen oder logische Fehler begehen, so habe ich zeitnah Korrekturvorschläge und wertvolle Rückmeldung.
Wenn ich mein Tagessoll von mindestens 1500 Wörtern erreicht habe und mir noch Zeit zur Verfügung steht, dann skizziere ich den möglichen weiteren Verlauf handschriftlich in meinem Notizbuch oder lese Teile der entstehenden Geschichte. Ist allerdings die Zeit vorbei, so höre ich auf – wenn nötig mitten in der Szene oder sogar im Satz. Das macht es mir leichter, später daran weiterzuarbeiten und den Erzählfaden wieder aufzunehmen.
Auf diese Art ist unser erstes Buch entstanden und nun vor kurzer Zeit erschienen. Es waren auch die beiden, die mich überhaupt dazu ermutigt haben, Jugendbücher zu schreiben. Persönlich halte ich das für ein gewagtes Unterfangen: wie können wir Erwachsene uns anmaßen, über das Innere von Heranwachsenden so gut Bescheid zu wissen, dass wir darüber Geschichten schreiben können? Für dieses aus meiner Sicht anspruchsvollste Publikum sollte ich also meinen Debütroman schreiben…